Kanu im Regen 2026
Nach Wochen, in denen es schlicht viel zu heiß war, zeigte sich das Wetter am Morgen unserer Kanutour von einer ganz anderen Seite: Es regnete, und es war deutlich kühler. Eigentlich fast eine Erlösung – wenn da nicht der Gedanke wäre, gleich mehrere Stunden im Kanu zu sitzen. Also stellten wir am Morgen die alles entscheidende Frage:
„Seid Ihr aus Zucker oder FACHINFORMATIKER?”
Die Antwort war so eindeutig wie erwartet: Es wurde gepaddelt – Punkt. Schließlich löst man als angehende Fachinformatiker:innen Probleme, statt vor ein bisschen Wasser davonzulaufen.

Start in Guxhagen: Niedrigwasser stellt auf die Probe
Die Fulda führte wenig Wasser, und das machte sich vor allem am Start in Guxhagen bemerkbar. An manchen Stellen war das Wasser so flach, dass selbst die Kanus lieber zu Fuß gegangen wären. Ein Boot entschied sich schließlich für den direkten Weg nach unten und ging unter – mitsamt der Mannschaft.
Kein Grund zur Panik: Die restlichen Boote fuhren als mobile Rettungstruppe, fischten Schuhe und Paddel aus der Fulda und verwahrten alles sicher, bis es von den Beinahe-Ertrunkenen wieder aufgenommen werden konnte. Bis auf nasse Klamotten und eine gehörige Portion Stolz war also nichts verloren.
Wer nass wird, taut schnell wieder auf
Die besonders nassen Teilnehmer:innen – die unfreiwillig aus dem Boot gestiegen waren – erholten sich erstaunlich schnell. Nach ein paar Paddelschlägen hatten auch sie wieder richtig Spaß.
Mittagspause in Dennhausen
In Dennhausen legten wir eine verdiente Pause ein. Der Nachschub kam direkt aus dem cdemy Headquarter: kalte Getränke und warme Pizza, die pünktlich zum Hunger eintrafen. So lässt es sich auch bei durchwachsenem Wetter hervorragend aushalten.
Ankunft in Bergshausen
Am Ende erreichten alle – mehr oder weniger trocken – das Ziel in Bergshausen. Die Tour war zwar anders als geplant, aber genau deshalb eine, an die man sich erinnert. Wir freuen uns schon auf die nächste Runde – am liebsten mit etwas mehr Wasser unterm Boot.
